Babyfotos - ein Gastbeitrag von B²Fotografie
 

Diejenigen unter euch, die meinen Blog regelmäßig verfolgen, können sich bestimmt noch erinnern, dass ich im Herbst dieses Jahres die Bea und den Björn von B²Fotografie fotografieren durfte.

Wir verstanden uns auf Anhieb und so kam bei mir schnell die Idee hoch, die Bea zu fragen, ob sie nicht mal Lust hätte ihre Sicht über ein Thema der Fotografie näher zu beleuchten. Die Babyfotografie. Viel Spaß damit. ;)

 

Zunächst möchte ich mich ganz kurz vorstellen:

 

Bea

Mein Name ist Béatrice von B²-Fotografie und seit Anfang 2016 fotografiere ich nun nebenberuflich alle möglichen Themen. Ein großer Bereich davon ist die Baby-Fotografie, von der ich niemals gedacht hätte, dass diese sich bei mir doch so stark entwickelt.

Neugeborenen-Fotos, da denken viele‚ ‚das ist doch ganz einfach, das Baby musst du ja nur einfach wo hinlegen, denen musst du nicht sagen, wie sie sich bewegen oder schauen sollen‘.

Jeder der so denkt, hat das Ganze aber nicht zu Ende gedacht. Für ein Baby muss man sich viel Zeit nehmen, ganz viel Ruhe ausstrahlen und einfach laufen lassen. Bei einem Baby kann man nichts erzwingen, wenn die kleinen Würmer gerade Hunger haben, haben sie eben Hunger. Das muss man ganz gelassen nehmen und einfach ‘ne kurze Pause einlegen.

Hier kann und will ich nichts erzwingen, ich nehme mir für diese Art von Shootings immer ganz ganz viel Zeit und das Tempo legt ganz allein das Kind fest.

Wie läuft sowas in der Regel ab:

Im Normalfall bucht mich eine Familie bereits einige Zeit im Voraus und teilt mir den errechneten Entbindungstermin mit, diesen notiere ich mir, um grob planen zu können und nicht zu viele Shootings in diesem Zeitraum anzunehmen. Natürlich kann sich der Entbindungstermin verschieben, es ist für mich auch nur ein ganz grober Richtwert und einen passenden Termin finden wir dann letztendlich immer. Neugeborenen-Shootings kann ich nur an den Wochenenden anbieten, da diese doch recht zeitintensiv sind und ich dies ja nur nebenberuflich mache.

Nachdem der Termin vereinbart ist, komm ich also mit Sack und Pack zu den Familien direkt nach Hause. Mein Auto ist dabei meistens fast bis oben hin voll gepackt mit Accessoires, wie verschieden Körbe, Behältnisse, Decken, Accessoires, Kleidung, Mützen, Haarbänder, Hintergründe, usw.

Eben alles was man für ein paar süße Baby-Fotos benötigt.

Das baue ich dann alles direkt vor Ort auf und gestalte jedes Mal eine neue Kulisse, bereite für die Süßen ein schönes Nest, in dem sie sich wohlfühlen können. Außerdem benötigen es die Babys immer schön mollig warm, damit sie während des Shootings nicht frieren müssen (Ich komme dafür meist bei diesen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen, aber was tut man nicht alles für gute Fotos ;-) ). Je nachdem, wie gut drauf die kleinen Würmer sind, fotografiere ich verschiedene Sets, wechsel die Kleidung, das Körbchen, die Accessoires und baue auch immer gerne Dinge aus der Familie mit ein, wie einen alten Teddybären, den der Papa schon geliebt hat oder einen selbst gebastelten Traumfänger der Mama, der über die kleine Maus wachen soll.

Dadurch möchte ich jedes Baby-Shooting ganz individuell gestalten, kein Set soll dem Andren gleichen.

Wenn nötig, machen wir dann auch Pausen für das Baby, um zu wickeln, zu füttern oder einfach nur mit der Mama mal kurz zu kuscheln. So kann ein Shooting schon mal bis zu 3 Stunden dauern.

Aber mit ganz viel Gefühl und Geduld, werden es immer wundervolle Erinnerungen für die Ewigkeit. Neugeborenen-Shootings sind nicht so leicht, wie sich das Mancher vorstellt und teilweise sind sie für den Fotografen doch recht anstrengend. Aber das Endergebnis zählt und ich freue mich jedes Mal, wenn die Eltern, die fertigen Bilder betrachten und überglücklich sind.

 

 

 

 

 
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